Diese Webseite ist im aufbau

Willkommen beim Alkanti Magazin e.V. - ein Verein für Suchtprävention

 

Im Dezember 2009 wurde der gemeinnützige Verein „ALKANTI – Magazin e.V.“ gegründet. in welchem überwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind.Zeitweilig werden auch Teilnehmer in einer vom Job-Center Landkreis Görlitz geförderten Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung beschäftigt.

Da die Zahl der suchtmittelabhängigen Menschen von Jahr zu Jahr immer dramatischer ansteigt, ist es uns ein großes Anliegen, Betroffenen, deren Angehörigen oder auch einfach an der Problematik interessierten Menschen eine niederschwellige Möglichkeit anzubieten, sich unkompliziert über Abhängigkeit zu informieren, sich auszutauschen.

Neben der Herausgabe eines Magazins in eigener Sache, bei der Suchtkranke jeglichen Alters eine Plattform bekommen, über ihre Erkrankung und Geschichte zu sprechen oder zu schreiben und somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz dieser chronischen Erkrankung zu leisten, findet ein reger Vereinsbetrieb statt.

Im Verein, der gleichzeitig als suchtmittelfreier Tagestreff anzusehen ist, finden regelmäßige Gesprächsrunden über relevante Themen und zwanglose Treffen statt.

Aus diesem Grund sind die Redaktions- und Vereinsräume auch täglich von Mo. bis Fr. (momentan von 10.00 – 15.00 Uhr) für  jeden geöffnet.

Es werden unterschiedliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung,  z.B. Basteln, Malen oder sportliche Betätigungen wie Radtouren oder Wanderungen oder kulturelle Veranstaltungen wie z. B. Museumsbesuche u. ä. angeboten und durchgeführt. Interessenten und Gäste werden vom Verein auf Wunsch auch bei Behördengängen oder Bewerbungen begleitet und unterstützt.

Damit bietet der Verein ALKANTI-Magazin e.V. allen Betroffenen, deren Angehörigen oder an der Thematik Interessierten soziale Hilfe und Betreuung an.Außerdem wurde im Januar 2012 eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, welche ebenfalls einen sehr großen Zuspruch findet. In der Zusammenarbeit bzw. gemeinsamen Freizeitgestaltung von Betroffenen und nicht Betroffenen ergänzen sich diese zu beiderseitigem Vorteil, was zu einem besseren Verständnis für den jeweils Anderen beiträgt. Dies alles führt bei allen Beteiligten natürlich auch zu einer individuellen Auseinandersetzung mit der eigenen Suchtgeschichte und besitzt damit einen gewissen therapeutischen Wert. Sehr wichtig ist für den Verein ALKANTI – Magazin e.V. die Präventionsarbeit im Kinder- und Jugendbereich.

Der Verein erhält regelmäßig Einladungen von Schulen und anderen Bildungszentren zu deren Präventionsveranstaltungen, bei denen dann Betroffene vor den Schülern von ihren Erfahrungen mit der Sucht erzählen. Dabei geht es besonders darum, den Jugendlichen einen bewussten Umgang mit Alkohol und die Gefahren von Drogen aufzuzeigen. Diese Gesprächsrunden stoßen auf ein sehr großes Interesse sowohl bei den Schülern als auch bei dem Lehrpersonal.

Außerdem nimmt der Verein regelmäßig an Präventionsveranstaltungen in Betrieben und anderen Einrichtungen teil und präsentiert sich bei entsprechenden Veranstaltungen. Zusätzlich existiert seit längerer Zeit eine enge, regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Görlitzer Klinikum, wobei sich der Verein auf der Suchtstation vorstellt. Außerdem  wird einmal im Monat am Wochenende eine Sportveranstaltung gemeinsam mit Patienten und ehemaligen Patienten durchgeführt (Volleyball, Tischtennis, Darts, Federball).

Jeden Donnerstag erhalten die Patienten der Entgiftungsstation die Möglichkeit, den Verein und seine Mitarbeiter näher kennen zu lernen, in dem sie vom Klinikum zum Offenen Frühstückstreff in den Verein abgeholt und danach wieder in das Klinikum gebracht werden. Seit kurzem leitet die Vereinsvorsitzende einmal wöchentlich auf der Station P2a eine Drogengesprächsrunde, um mit ihrer Niederschwelligen Arbeit die therapeutische Arbeit des Fachpersonals zu unterstützen. Dass der Verein Alkanti-Magazin e.V. von Beginn an gemeinsam mit dem Zgorzelecer Klub SKTP grenzüberschreitend arbeitet, kommt in vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Arbeitstreffen zum Ausdruck.