Alltagsdrogen – Kaffee, Medikamente und Co.

Alltagsdrogen und ihr Einfluss auf die Gesellschaft

Kaffee

Alltagsdrogen - Kaffee, Medikamente und Co.

Alltagsdrogen – Kaffee, Medikamente und Co. Copyright: © Kenishirotie – Fotolia.com

Es gibt zahlreiche Suchtmittel in unserer Gesellschaft. Besonders legale Suchtmittel sind kaum noch wegzudenken, da sie schon fest im Tagesablauf der Menschen verankert sind. Im Allgemeinen dienen Suchtmittel dazu, Körper, Geist und Seele Befriedigung zu verschaffen, die Leistung zu steigern und Schmerzen zu verringern. Alltagsdroge Nummer eins ist Kaffee. In der heutigen Zeit ist der Leistungsdruck der Gesellschaft enorm groß, was nicht selten extrem viel Energie und Einsatz fordert. Kaffee wird als Genussmittel, aber auch Muntermacher konsumiert. Der Wirkstoff in Kaffee ist Coffein, welches für eine kurze Zeit das Müdigkeitsgefühl unterdrückt. Dort, wo der Körper erschöpft ist und das auch äußert, gibt Kaffee ihm einen Energieschub. Die meisten Menschen starten jeden Morgen mit einer Tasse Kaffee, um „in die Gänge zu kommen“. Ein anderes Getränk, was den gleichen Wirkstoff enthält, ist der Energiedrink. Dieser wird besonders vermehrt von Jugendlichen konsumiert und hat den gleichen Effekt. Er macht munter und leistungsfähig. Kaffee wirkt zwar in der Gesellschaft verbindend, gibt Energie und Konzentration, jedoch kann das Coffein im Kaffee auch zu einer körperlichen oder psychischen Abhängigkeit führen. Bei allen Suchtmitteln herrscht ein gleiches Prinzip: Der Körper wird an einen Stoff gewöhnt, durch welchen er glaubt bestimmte Dinge oder Situationen zu meistern.

Medikamente

Häufiges Auftreten von Kopfschmerzen wird heutzutage mit einer breiten Palette an Medikamenten behandelt. Die meisten dieser Mittel sind frei käuflich und bekämpfen nicht wirklich die Ursache der Kopfschmerzen, sondern unterdrücken viel mehr den Schmerz selbst. Kopfschmerzen finden oft ihre Ursache in zu viel Stress im Alltag. Durch die Einnahme von Medikamenten wird dieser Stress aber wohl kaum verringert. Es wird dem Körper lediglich durch die Unterbindung der Schmerzen für eine gewisse Zeit Befriedigung verschafft. Durch ein solches dauerhaftes Verhalten wird der Köper darauf getrimmt, „Nimm ein bis zwei Tabletten und dann kannst du mit deiner Arbeit problemlos weitermachen“. Man hilft also dem eigenen Körper nicht, sondern schadet ihm eher.

Może Ci się również spodoba